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Business Development Manager

Business Development Manager

Ein Business Development Manager gewinnt neue Kunden: Neukundenansprache, Pipelineaufbau, Türöffnung und die ersten Schritte der Kundenentwicklung.

Der Business Development Manager ist die klassische Position für aktive Neukundengewinnung — ohne bestehenden Kundenstamm zu verwalten, sondern neue Pipeline aus dem Stand aufzubauen.

Anders als der Business Development Director agiert die Position taktisch und operativ, meist mit einem klaren, messbaren Aktivitäts- und Pipelineziel statt einem strategischen Marktmandat.

Kurz gesagt

Ein Business Development Manager wird gebraucht, wenn ein bereits bekannter Markt aktiv bearbeitet werden muss — neue Kunden ansprechen, Termine vereinbaren, Pipeline aufbauen — mit messbarem Aktivitätsziel. Ist der Markt selbst noch unklar oder strategisch komplex, ist eher ein Business Development Director gefragt.

  • Bekannter Zielmarkt, der aktiv bearbeitet werden muss
  • Messbares Aktivitäts- und Pipelineziel gewünscht
  • Neukundengewinnung steht im Vordergrund, nicht Bestandskundenpflege
  • Erste Kundenentwicklung nach Auftragsgewinn gehört mit dazu

Wann diese Position sinnvoll ist

  • Ein bekannter Zielmarkt bleibt ungenutzt, weil niemand ihn aktiv anspricht.
  • Die Pipeline ist zu dünn, um das Umsatzziel realistisch zu erreichen.
  • Bestehende Vertriebsressourcen sind vollständig mit Bestandskunden ausgelastet.
  • Ein neues Produkt oder Segment braucht gezielte Erstansprache.

Was die Position verantwortet

  • Aktive Ansprache und Qualifizierung neuer potenzieller Kunden
  • Aufbau und Pflege der Vertriebspipeline im CRM
  • Erste Vertragsabschlüsse und Übergabe an Kundenbetreuung
  • Regelmäßiges Reporting über Aktivität und Konversionsrate

Das kommerzielle Problem, das gelöst wird

Ohne dedizierte Neukundengewinnung geht ein bekannter Markt schlicht ungenutzt vorbei, weil das bestehende Team mit dem Tagesgeschäft ausgelastet ist. Der Business Development Manager schafft die Kapazität, die sonst fehlt.

Woran Erfolg erkennbar ist

  • Ein spürbar gewachsenes, qualifiziertes Neukundenvolumen in der Pipeline
  • Nachweisbare Abschlüsse aus selbst generierten Kontakten
  • Eine belastbare, gepflegte CRM-Historie statt informeller Notizen
  • Ein realistischer, wiederholbarer Ansprache- und Qualifizierungsprozess

Typische Einstellungsfehler

  • Aktivität statt Qualität der Kontakte belohnen
  • Kein klares Zielsegment definieren, sodass die Ansprache verwässert
  • Die Position zusätzlich mit umfangreicher Bestandskundenbetreuung belasten
  • Zu kurze Erfolgsmessung ansetzen, obwohl B2B-Verkaufszyklen mehrere Monate dauern

Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich das von einem Vertriebsleiter?

Ein Business Development Manager konzentriert sich auf Neukundengewinnung. Ein Vertriebsleiter führt in der Regel ein Team gegen ein Gesamtumsatzziel, häufig mit Bestandskundenverantwortung.

Braucht die Position Branchenerfahrung?

Hilfreich, aber nicht immer zwingend. Entscheidender ist häufig die nachweisbare Fähigkeit, kalte oder wenig bekannte Kontakte in echte Gespräche zu verwandeln.

Wie wird die Position vergütet?

Meist mit einem Grundgehalt und einer klaren, an Neugeschäft geknüpften variablen Komponente. Die genaue Struktur richtet sich nach Verkaufszyklus und Auftragswert.

Was passiert nach dem ersten Auftrag?

Je nach Unternehmen übernimmt der Business Development Manager die Kundenentwicklung eine Weile selbst oder übergibt an eine Kundenbetreuung beziehungsweise einen Key Account Manager.

Besetzung des Business Development Managers besprechen

Sprechen Sie mit Evans Sales Consultancy über den Markt, den diese Position aktiv erschließen soll.